Wander- & Ausrüstungstipps
Tipps zu Ausrüstung & Bekleidung:
Der Gipfel ruft und immer mehr Menschen träumen von schönen Aussichten. Da sich die Bedingungen in den Bergen aber rasch ändern können, empfehlen die Europa-Wanderhotels auf gute Ausrüstung Wert zu legen. Beachten Sie die nachfolgenden Tipps oder schließen Sie sich den geführten Touren unserer Hotels an.
Die richtige Vorbereitung und Ausrüstung:
Wandern ist noch immer die beliebteste Sportart im Gebirge. Zum Gipfelstürmen braucht man aber nicht nur eine gute Kondition. Auch die richtige Ausrüstung und eine genaue Tourenplanung sind wichtig, damit man auch gesund wieder im Tal ankommt.
Gute Ausdauer und Akklimatisation:
Die wichtigste körperliche Voraussetzung fürs Bergwandern ist eine gute Grundlagenausdauer. Dreimal wöchentlich 30 Minuten Training per Walking, Radfahren oder Joggen vier Wochen vorher ist die beste Vorbereitung für Touren im Hochgebirge. Doch auch Atmung, Herz und Kreislauf müssen belastbar sein. Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Pensum langsam zu steigern, damit sich der Organismus an die Belastungen und die Höhe gewönnen kann. Eine Akklimatisationszeit von 3 bis 5 Tagen ist bereits ab 2.000 Meter angesagt. Noch bis zu einer Höhe von 3.000 bis 5.500 Metern kann sich ein gesunder Körper nach ent-sprechender Eingewöhnung vollständig an die veränderten klima-tischen Bedingungen anpassen. Ab 5.500 Metern ist das nicht mehr möglich. Deshalb ist dies auch die Siedlungsgrenze des Menschen. Die richtige Wandertechnik beim Gehen bergauf: kurzen Schritt und bergab längeren Schrittes. Bewährt haben sich auch die Wander-Teleskopstöcke, die die Gelenke entlasten können.
Richtig gerüstet für den Aufstieg:
Die richtige Ausrüstung ist das A und O auch beim Bergwandern. Wanderschuhe sollten weitgehend wasserdicht, knöchelhoch und so groß sein, daß man beim Abstieg nicht vorne anstößt. Als Obermaterial empfiehlt sich Leder, für innen eine Sympathex- bzw. Goritexeinlage. Nur mit einer kräftigen Gummi-Profilsohle, durch die man auch kleine Steinchen nicht spürt, ist man im Gebirge trittsicher. Am besten läuft man auch nicht mit ganz neuen Bergschuhen los, sonst gibt’s schnell Blasen. Auch speziell gepolsterte Wandersocken aus Mischgewebe helfen, Druckstellen zu vermeiden.
Die Kleidung soll einerseits vor Hitzestau und Hitzschlag schützen, andererseits verhindern, dass man sich unterkühlt. Wärme und Schweiß müssen nach außen transportiert werden. Nässe und Kälte hingegen dürfen nicht nach innen dringen. Am besten bewährt hat sich das "Zwiebelprinzip".
Für die Unterkleidung eignet sich am besten atmungsaktives Mischgewebe, anstatt reine Baumwolle. Es leitet die Feuchtigkeit vom Körper weg. Dadurch kühlt man bei Pausen nicht aus. Außerdem trocknet dieses Material schneller. Für die Oberbekleidung eignen sich Materialien, die wasserdicht, aber wasserdampfdurchlässig sind; z.B. Goretex. Außerdem müssen die Sachen robust und strapazierfähig sein und genug Bewegungsfreiheit lassen. Eine Garnitur zum Wechseln sollte man auf jeden Fall im Rucksack haben.
Was der Bergwanderer sonst noch mitführen sollte:
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Mütze und Handschuhe |
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gutes Kartenmaterial (Maßstab 1:25.000) | |
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wärmende Retttungsdecke für Notfälle (Alufolie) |
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verläßliche Tourenbeschreibung | |
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Erste-Hilfe-Set für kleinere Verletzungen |
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Sonnenschutz (Kappe, Brille, Schutzmittel) | |
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Taschermesser, Taschenlampe, Handy |
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Regenschutz (Schirm, Regenkleidung) |
Verpflegung:
Will man Bergwandern richtig geniessen können, sollte der Körper genügend Kalorien und reichlich Vitamine und Mineralstoffe bekommen. Viel Flüssigkeit und Kohlenhydrate geben zusätzlich Energie. Vor und während der Wanderung sollte man allerdings nicht zu üppig und zu fett essen. Eine langwierige Verdauung nimmt zu viel Sauerstoff in Anspruch, der dann den Muskeln fehlt. Auf der Wanderung sollte man ausreichend Getränk (Wasser oder Apfelsaft mit Wasser verdünnt) und möglichst kohlenhydratreiche Verpflegung (Brot, Obst, Müsli) zu sich nehmen. Beim Bergwandern werden pro Stunde durch-schnittlich 300 bis 400 Kalorien verbrannt. Die berühmte "Brettljause" oder "Marend" mit Brot, Wurst und Käse eignet sich als Wanderverpflegung ebenfalls, weil diese auch neben dem hochwertigem Eiweiß auch einen gewissen Fettanteil besitzt. Dies ist wiederum für eine längerfristige Versorgung des Körpers mit Energie von Vorteil.
Wer ohnehin mit einem Wanderführer der Europa-Wanderhotels unterwegs ist, braucht sich um die richtige Vorbereitung nicht so sehr kümmern. Die erfahrenen Wanderbetreuer sorgen für eine sicheres Berg- und Gipfelerlebnis.



